Print ist tot
























































































Dass Printmedien bald aussterben, wird immer wieder prophezeit. Schon vor 15 Jahren brachte David Carson eine Publikation mit dem Thema "The End of Print" heraus. Auch in Zeiten von iPad und Kindle ist das Ende der Printmedien nicht in Sicht. Es findet viel mehr eine Veränderung der Nutzung und Funktion statt.

Mit einer gewissen Ironie behandele ich in meiner Publikation die These "Print ist tot". Indem ich mich wörtlich mit dem Thema auseinandersetzte: dem Tod der Printmedien gleichgesetzt mit dem Tod eines Familienmitglieds.

So orientieren sich die Kapitel und die Gestaltung des Buches an den drei Trauerphasen die man nach einem Verlust durchlebt. Es beginnt mit der Schockphase, man erhält die Todesnachricht und nimmt die Welt unwirklich und passiv wahr.

Darauf folgt die Kontrollierte Phase. Der Trauernde versucht seine Gefühle und Affekte zu beherrschen. Die Beerdigung muss organisiert und durchgeführt werden.

Das dritte Kapitel ist die Phase der Regression. Das bedeutet weitgehender Rückzug vom "normalen Leben", Auseinandersetzung mit der Trauer, erhöhte Emotionalität und auch Aggressivität und die Klärung der Schuldfrage.

Ziel ist es, dem Leser zu kommunizieren welche Trauer und Leere entsteht, wenn die Printmedien aussterben und welche Verantwortung er dafür trägt.










hello@veronikasalzseiler.de